Ein Lächeln für Kinder in Brasilien
blend-a-med finanziert den Bau eines Gesundheitszentrums für SOS-Kinderdorf
in Recife
Wien, März 2005 –Der Kauf einer Tube blend-a-med Zahnpasta zahlt sich jetzt doppelt aus. Neben dem Beitrag zur eigenen Zahngesundheit helfen Konsumenten damit auch bei einer besonderen Aktion: dem Bau eines Gesundheitszentrums für die
SOS-Kinderdörfer. Getreu der Zielsetzung „Gesunde Zähne von Kindheit an“ finanziert blend-a-med dieses Projekt in Recife an der brasilianischen Ostküste. Das Gesundheitszentrum wird ein neues SOS-Kinderdorf ergänzen und auch über eine eigene Zahnarztpraxis verfügen. TV-Star Andrea L’Arronge, unter anderem bekannt aus der TV-Serie „SOKO Kitzbühel“, stellt sich als offizielle Schirmherrin für die Aktion in den Dienst der guten Sache.
Die Küstenstadt Recife ist mit 1,4 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Brasiliens. Dort entsteht ein SOS-Kinderdorf mit einem von blend-a-med finanzierten Gesundheitszentrum. „Als Marke für die ganze Familie unterstützt blend-a-med mit dieser Spendenaktion die
SOS-Kinderdörfer bei ihrer Arbeit und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Zahngesundheit der Kinder“, erklärt Jutta Dietershagen, von blend-a-med Marketing. Die SOS-Kinderdörfer helfen Kindern und Jugendlichen aus Elendsvierteln, den so genannten „Favelas“, einen besseren Start ins Leben zu finden. „Wir freuen uns, mit blend-a-med einen starken Partner für den Bau des Gesundheitszentrums gefunden zu haben. blend-a-med setzt damit im Sinne der "Corporate Social Responsibilty" ein Zeichen besonderer sozialer Verantwortung und engagiert sich nachhaltig für die Gesundheitsvorsorge benachteiligter junger Menschen in Brasilien", betont Renate Lehnort von SOS-Kinderdorf, "Wir hoffen daher und sind zuversichtlich, dass möglichst viele Menschen die Aktion unterstützen werden.“
„Unsere blend-a-med Produkte stehen ja für ein gesundes, strahlendes Lächeln. Dieses Lächeln ist aber nicht nur ein Zeichen für gesunde Zähne, sondern auch für allgemeines Wohlbefinden. Beide Anliegen können wir mit diesem Projekt unterstützen“, so Jutta Dietershagen. Die Aktion „Ein gesundes Lächeln für Recife“ hat Anfang März begonnen und wird bis Ende Juni laufen. Weitere Spendenmöglichkeiten für das Projekt können unter der Rufnummer 0810/200 114 abgefragt werden.
TV-Star Andrea L’Arronge hilft
Als prominente Schirmherrin für die Aktion konnte Andrea L’Arronge gewonnen werden. Die Schauspielerin ist TV-Sehern aus zahlreichen Filmen ein Begriff und steht derzeit in der TV-Serie „SOKO Kitzbühel“ als Gräfin Schönberg vor der Kamera. „Das SOS-Kinderdorf und das angeschlossene Gesundheitszentrum in Recife geben Kindern und Jugendlichen die Chance auf eine bessere Zukunft. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, dieses Projekt zu unterstützen“, beschreibt Frau L’Arronge ihr Engagement.
Österreichweiter Malwettbewerb – Ein bunter Gruß nach Recife
Unter dem Motto „Ein Lächeln geht um die Welt“ bemalen Kinder aus österreichischen
SOS-Kinderdörfern Fliesen, die dann an das Gesundheitszentrum in Recife gesendet werden. Dort wird im Eingangsbereich eine eigene Wand mit den bunten Grüßen aus dem fernen europäischen Land entstehen. Zusätzlich können österreichweit Kinder am Malwettbewerb teilnehmen. Die Sieger werden im April zu einem „brasilianischen Fest“ nach Wien eingeladen. Bei der Veranstaltung werden auch Schirmherrin Andrea L’Arronge und andere prominente Persönlichkeiten anwesend sein.
Brasilien: Viele Kinder haben Karies
Untersuchungen der WHO (World Health Organisation) zeigen, wie wichtig eine fundierte Zahnprophylaxe und richtige Zahnpflege in Ländern wie Brasilien ist. Der sogenannte DMFT-Wert, der die Anzahl kariöser, fehlender oder gefüllter Zähne pro Person angibt, lag nach WHO-Untersuchungen in Brasilien bei Kindern im Alter von sechs Jahren bei durchschnittlich 3,94 Zähnen pro Kind. Im Vergleich dazu lag derselbe Wert in Österreich bei 2,2 kranken Zähnen pro Kind. „Solche Untersuchungen bestärken uns in unserer Zielsetzung, durch rechtzeitige Prophylaxemaßnahmen dem Idealbild einer lebenslangen Zahngesundheit einen Schritt näher zu kommen. Schließlich sind gesunde Zähne ein wichtiger Beitrag dazu, die Gesundheit unserer Kinder zu erhalten“, betont Jutta Dietershagen zum Engagement von blend-a-med.
Recife – Stadt der Kontraste
Die brasilianische Millionenstadt Recife (1,4 Millionen Einwohner) liegt an der Küste im Nordosten des Landes. Durch Muschel- und Korallenriffe vor der Küste entsteht ein flaches Meeresschwimmbecken für Badende, die Kilometer lange Strände vorfinden. Doch was auf den ersten Blick ein Paradies für Taucher, Surfer und Badende ist, entpuppt sich schnell als Großstadt, in der die Armut regiert. Familien aus dem Landesinneren, die den Dürreperioden entfliehen wollen, stranden zu einem großen Teil in den Favelas, den Armenvierteln der Stadt. Dort wachsen ihre Kinder unter ärmlichsten Bedingungen auf. Eine Chance auf eine bessere Zukunft gibt es nicht. Die sehr schlechte gesundheitliche Versorgung, Hunger, Kriminalität und Aggression bestimmen den Alltag der Buben und Mädchen und treiben sie weg von ihren Familien. Viele der Kinder enden bei ihrer Suche nach einem besseren Leben auf der Straße und kämpfen dort ums Überleben.
Mit dem Bau eines SOS-Kinderdorfes und des angeschlossenen Gesundheitszentrums in Recife wird diesen Kindern und Jugendlichen geholfen. Es werden zwölf Familienhäuser entstehen, in denen jeweils bis zu acht Kinder mit ihrer SOS-Kinderdorf-Mutter leben werden. So bietet das SOS-Kinderdorf in Recife mehr als 100 Kindern ein neues Zuhause. In einem zusätzlichen Kindergarten können 80 Kinder betreut werden. Das Gesundheitszentrum wird übrigens nicht nur den Bewohnern des SOS-Kinderdorfes, sondern auch der umliegenden Bevölkerung zur Verfügung stehen.
SOS-Kinderdorf in Brasilien
Bereits seit den 60er Jahren ist SOS-Kinderdorf in Brasilien aktiv. Noch vor 1970 wurden die ersten drei SOS-Kinderdörfer in Brasilia, Porto Alegre und Poà fertiggestellt und besiedelt. Doch die Betreuung eines Kindes geht weit über sein Leben in der SOS-Kinderdorf-Familie hinaus: Daher entstanden im Laufe der Jahre in Brasilien zahlreiche Jugendeinrichtungen, um die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten. Dort leben die jungen Menschen während ihrer Ausbildungszeit und werden bei ihrer späteren Arbeitssuche unterstützt. Zusätzlich betreibt SOS-Kinderdorf in Brasilien auch Sozialzentren in Form von Kindertagesstätten, Kindergärten und Kriseninterventionszentren, Schulen und Berufsbildungszentren. Derzeit gibt es in Brasilien insgesamt 14 SOS-Kinderdörfer,
15 SOS-Jugendeinrichtungen, einen SOS-Kindergarten, 22 SOS-Sozialzentren und vier SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen.